Umfrage „Eventkommunikation 2.0“: Die Auswertung

von Stefan Evertz am 30.09.13 um 10:42 Uhr |

Geht jetzt auch los ;) #twruhr on TwitpicBereits im Juli habe ich in meinem privaten Blog eine Umfrage zum Thema Eventkommunikation gestartet. Dabei ging es darum, die Rahmenbedingungen von Events zu erfassen (z.B. Art und Größe sowie die eingesetzten Kommunikationskanäle), und einen Überblick zu bekommen, welche dieser Kanäle für besonders wichtig gehalten werden. Mit leichter Verzögerung gibt es nun hier im Blog (im Sinne der neuen Selbstständigkeit im Bereich Event / BarCamp) die versprochene Auswertung – durchaus mit ein paar Überraschungen.

So zeigt sich beim Blick auf die Alterstruktur, dass das Feld der Netzwerk- und Unkonferenzveranstaltungen möglicherweise ein Nachwuchsproblem hat. Weniger erstaunlich ist die Verteilung in Sachen Bundesland – dort sind die üblichen Verdächtigen vorne (was mich spätestens seit letzter Woche nicht mehr wirklich wundert…).

Altersverteilung

Ebenfalls spannend: Welche Kanäle werden rund um einen Event bespielt? Natürlich gilt es einerseits, möglichst viele Interessenten trotz der immer wachsenden Informationsflut zu erreichen. Andererseits sollte man -auch aus Ressourcengründen – im Auge behalten, welche Kanäle aus Teilnehmersicht besonders wichtig sind. Das sollte auch bei der Entwicklung und Optimierung der Social Media Strategie berücksichtigt werden.

Eingesetzte Kommunikationskanäle bei Events

Hier aber nun die detaillierte Auswertung zur Umfrage „Eventkommunikation 2.0“ als Slideshare-Präsentation. Viel Spaß beim Durchstöbern 😉

Abschließend noch vielen Dank an die 200 Teilnehmer für das Ausfüllen des Fragebogens! Und Anmerkungen, Kritik und Fragen sind natürlich jederzeit willkommen – einfach ab unten in die Kommentare oder schnell über das Impressum melden.

6 Gedanken zu „Umfrage „Eventkommunikation 2.0“: Die Auswertung

  1. Andreas

    Hallo Stefan,

    ich war einer der Teilnehmer.
    Danke für die Auswertung und ein Kurzfeedback aus meiner Sicht:

    – Erstaunlich und zugleich schade ist die Reichweitenzahl.
    – Der Nachwuchs ist da, aber eben älter. Ein typischer z. B. Barcamp Besucher ist wenigstens Studierender, und das ist auch so gewollt. Bei Konferenzen noch viel mehr. Jugend findet an anderer Stelle statt.
    – Verteilung nach Bundesländern: die Zahlen sind nicht relativ zur Einwohnerzahl, oder? Stadtstaaten oder Saarland, Thüringen usw. können dann nicht reüssieren.
    – Aus vielen Gründe bevorzuge ich persönlich die E-Mail. Best practise CRM.
    – Ein letzter Punkt: je nach Medium sind die Streuverluste unterschiedlich hoch.

    1. Stefan Evertz Beitragsautor

      Hmmm, was meinst du mit Reichweitenzahl? Und in punkto Nachwuchs meine ich durchaus schon die Gruppe der 20-29 jährigen, die bei BarCamps chronisch unterrepräsentiert sind…
      Was die Bundesländer betrifft: Die Zahlen sind nicht relativ zur Einwohnerzahl, da es m.E. die Werte noch mehr verfälschen würde. Denn es gibt eine deutliche Häufung von Veranstaltungen / Teilnehmern in den genannten Bundesländern, während andere Bundesländer keinerlei Erwähnung hatten.
      Was die Mail betrifft: Ja, sie hat viele Vorteile und ist auch längst noch nicht tot. Aber sie ist eben nicht für jeden Nutzer / Teilnehmer der Kanal der Wahl – darum ging es unter anderem in der Umfrage.

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  3. Urs E. Gattiker - CyTRAP BlogRank

    Lieber Stefan

    Danke für diesen Beitrag den ich wirklich interessant finde.
    Was mich wunder nimmt, ist wie sich die Konferenzen vergleichen. Meine Vermutung ist, dass die Abendveranstaltung wie auch die Konferenz eher ältere Leute anlockt als das Barcamp? Normalerweise kostet eine Konferenz (vielleicht Euro 200?). Natürlich hätte man gerne wenn der Arbeitgeber dies bezahlt (Eintritt und Arbeitszeit unter der Woche!).
    Solche Personen sind ja sicherlich mit ihrer Ausbildung fertig und deshalb vielleicht auch schon 30 Jahre alt oder älter?

    Beim Barcamp habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Leute motiviert sind (warum würde man sonst an eine UnKonferenz an einem Wochenende gehen?).
    Da ist vielleicht das Durchschnittsalter ein wenig tiefer als bei der Konferenz (je nach Preis).
    Was denkst du dazu.

    Freundlichst
    Urs E. Gattiker

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