Mein (mobiler) Arbeitsplatz

von Stefan Evertz am 01.03.14 um 14:12 Uhr |

Arbeitsumgebung Stefan EvertzIch finde sie immer spannend, die kurzen Blicke auf andere Schreibtische – Anregungen für das eigene „Setup“ finden sich doch immer wieder und ein bisschen Voyeurismus mag auch dabei sein 😉 Vermutlich gibt es da draußen auch noch andere, die so neugierig sind wie ich, deshalb will ich im folgenden mal mein Setup zeigen. Und da passenderweise gerade zwei Blogparaden zum Thema Arbeitsumgebung enden (zum einen „Blogparade Mobiles Arbeiten“ von Nicole Y Männl, zum anderen „Blogparade „Arbeitsplatz der Zukunft““ von Falk Hedemann im CeBIT-Blog), soll dieser Blogpost auch gleich ein Beitrag zu beiden Blogparaden darstellen. Denn als Selbstständiger bin ich häufig unterwegs, so dass mein Setup primär mobil angelegt ist, aber auch über eine stationäre Option verfügt (die stationären Elemente sind übrigens kursiv gekennzeichnet). Und ein Hinweis vorweg: Die gesamte Technik basiert bei mir auf Apple-Produkten, entsprechend sind also auch alle Apps nur mit dem Blick auf Mac / iOS genannt bzw. eingesetzt…

Hier also mein normaler Arbeitsplatz:
Arbeitsumgebung Stefan Evertz
Eingesetzte Geräte (Amazon-Links enthalten Partner-ID):

Neben dem Flachbildschirm links und dem MacBookPro (13,3 Zoll) nutze ich rechts noch das iPad als zusätzlichen Monitor. Mobil fällt dann natürlich der Flachbildschirm und das Festnetztelefon weg – ebenso die externe Apple Tastatur und das Magic Trackpad sowie der unglaublich teure Laptophalter von IKEA. Was dann als Minimum bleibt, ist ein Desktop von 1280 x 800 Pixel sowie ein zweiter Bildschirm auf dem iPad (1024 x 768) – nahezu perfekt für das mobile Arbeiten, eventuell mal abgesehen vom Video-Schnitt. Und an vielen Orten (bei Kunden, befreundeten Agenturen, etc.) findet sich gerne auch mal ein Flachbildschirm, der sich temporär anschließen lässt.

Weiteres Zubehör für das mobile Büro (Amazon-Links enthalten Partner-ID):

  • iPad-Tastatur von Logitech (Schutzhülle und mobiles Tippen – sehr zu empfehlen)
  • Kindle paperwhite (zum Lesen sog. „Bücher“, aber auch für Handbücher) mit Lederhülle
  • Mobiler Akku (Damit man iPhone und Co auch ohne das MacBookPro aufladen kann)
  • Kopfhörer (Mobil / eher stationär: Der akustische Ausknipser von Sennheiser)
  • Adapter-Mäppchen (iPad-VGA; Mini-Displayport zu VGA, DVI, HDMI; Apple-Remote, Ladekabel iPhone, Ladegerät USB, Schweizer Taschenmesser)

Und hier noch mal der Inhalt meines Adapter-Mäppchens – never leave home without it…
Inhalt Adapter-Mäppchen

Software / Browser-Anwendungen

  • Chrome (zumindest bei mir im Dauereinsatz, da Firefox viel zu schnell zu langsam wird…)
  • Air Display-Treiber (kostenlos; zum Einbinden des iPads als weiteren Monitor über die kostenpflichtige App „Air Display“)
  • Caffeine (Verhindert, dass mein MacBookPro in den Standby-Modus fällt, z.B. bei Präsentationen)
  • Thunderbird (Mail-Programm inkl. IMAP)
  • Tweetdeck (Browser; zur Verwaltung mehrer Twitter-Accounts)
  • Facebook (Browser)
  • Twitter (Browser)
  • Google Kalender (Browser)
  • Google+ (Browser)
  • Pixlr-Editor (Browser; für die schnelle Bildbearbeitung zwischendurch)
  • Skype
  • Asana (Browser; Projektmanagement mit Schwerpunkt Selbstorganisation)
  • Trello (Browser; Projektmanagement mit Schwerpunkt Gruppenorganisation)
  • Tiny Tiny RSS (Browser; selbstgehosteter Feedreader)
  • Dropbox (Cloud-Datenspeicher; wer Dropbox noch nicht nutzt und es über diesen Link erstmals nutzt und installiert, bekommt – ebenso wie ich – einen Bonus von 500 MB auf die kostenlos verfügbaren 2 GB Speicher)
  • VPN-Software (via Fritzbox; ermöglicht den Aufbau eines VPN-Tunnels zu unserer Fritzbox und somit den sicheren Zugriff aufs Internet auch über ein offenes WLAN)
  • Internes Adressbuch (synchonisiert mit iPhone / iPad und auch innerhalb von Thunderbird verfügbar)

Apps

  • Air Display (App zur Einbindung des iPads via WLAN als weiteren Monitor; € 8,99)
  • Twitter-App
  • Facebook-App + Messenger
  • Google+ / Hangouts
  • Xing / LinkedIn
  • Gmail
  • VPN-Software (via Fritzbox)
  • Skype
  • Asana (siehe oben)
  • Trello (siehe oben)
  • Whatsapp
  • Threema
  • Reeder / Tiny Tiny RSS (Feedreader; synchronisiert sich mit den anderen Geräten über Tiny Tiny RSS-Installation, auch Offline-Lektüre möglich)
  • Adressbuch (iPhone / iPad)
  • Dropbox (siehe oben 😉
  • WordPress-App (kann nicht alles, was im Back-End eines WordPress-Blogs möglich ist, aber für mobile Kommentar-Freischaltung und Textproduktion hervorragend geeignet)
  • Spotify (Musik, Musik, Musik)
  • Google-Drive (u.a.um dort hochgeladene Präsentationen auf dem iPad darzustellen)
  • DB Navigator (DIE App für Fernverkehr und ÖPNV)
  • Instagram (Bilder, Bilder, Bilder)
  • Qrafter (ja, manchmal macht so ein QR-Code sogar Sinn)
  • Foursquare (Ein bisschen Check-In schadet ja nie…)
  • Camera+ (Tolle Kamera-App; € 1,79)
  • Diptic (Bild-Collagen; € 0,89)
  • Calendars (bessere Darstellung Google Kalender)

To Do / to test:

Soviel also zu meinem Setup. Nicht erwähnt habe ich die Notwendigkeit eines verfügbaren und performanten WLANs inkl. Internetanbindung (was Arbeiten z.B. im Zug deutlich erschwert bzw. auf den Offline-Part beschränkt) sowie einer nicht enden wollenden Flut von Kaffee. Ansonsten braucht es noch eine Arbeitsfläche von etwa 60 x 40 cm, um unterwegs / mobil arbeiten zu können – da reicht auch im Zug ein Tisch und für einige Stunden auch der klappbare kleine Tisch am Rücken des Vordersitzes.

Insgesamt scheint mir das ein Setup zu sein, dass bei mir sowohl unterwegs als auch im Home Office oder beim Kunden gut funktioniert. Alles spielt sich auf den Devices ab, allen voran auf dem Macbook Pro. Und bis auf die Telefonie-Einschränkungen, die ohnehin immer ausserhalb eines geschlossenen eigenen Büros gelten, spielt es eben keinerlei Rolle mehr, wo und wann genau jemand arbeiten will. Das setzt neue Anforderungen an die eigene Work-Life-Balance, aber das ist ein anderes Thema. Letztendlich muss eben jeder alleine entscheiden, wann er seine Geräte an- oder abschaltet…

5 Gedanken zu „Mein (mobiler) Arbeitsplatz

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