5 Tipps, wie man eine Schreibblockade überwindet

von Stefan Evertz am 30.11.13 um 14:56 Uhr |

Murray, re-nibbed Schon Mitte Oktober hat PR-Doktor Kerstin Hoffmann zur Blogparade „Schreibblockade – Tipps, Strategien und Erfahrungen“ aufgerufen (übrigens schon sehr viele lohnende Beiträge), dem ich hiermit gerne folge. Denn das Problem der Schreibblockade kennt wohl jeder, der regelmäßig Texte schreiben „muss“ bzw. will – egal, ob es um gedruckte Texte oder Texte für dieses Internet geht. Nachfolgend daher meine 5 Tipps, wie man eine Schreibblockade überwindet:

  1. Die Autoren-Möhre: Stress oder Ruhe
    Meines Erachtens gibt es zwei SchreiberInnen-Typen. Die einen können besonders gut unter Strom schreiben – kurz vorm Abgabetermin, während die Sekunden ticken, klappt es erst richtig mit dem Text. Die anderen brauchen eine quasi störungsfreie Umgebung – keine Mails, keine kurzen Anrufe, eine bestimmte Musik auf dem Kopfhörer. Hier gilt: Austesten, was am besten klappt. Und dann künftig entsprechend planen.
  2. Wechsle die Umgebung
    Sehr oft hilft es, sich kurzfristig anderen Reizen auszusetzen. Ein Spaziergang, ein paar Erledigungen in der Stadt oder ein wenig Buch lesen – egal was: Der Kontrast zum gewohnten Bildschirm-Setup kann neue Energie freisetzen und helfen, sich wieder neu auf das Thema des Textes zu konzentrieren.
  3. Übung, Übung, Übung oder gleich zu den Ironbloggern
    Auch beim Schreiben gilt: Übung hilft. Ungemein. Wenn man regelmäßig Texte schreibt, fällt es einem leichter, einfach mal einen Text auf Zuruf zu verfassen. Ganz wie beim Sport ist da eine gewisse Regelmäßigkeit von Vorteil. Oder wie Katja es vor zwei Monaten sehr treffend schrieb: „Gutes Schreiben hingegen braucht Übung. Und für ein regelmäßiges Schreibtraining sind die IronBlogger in meinen Augen genau der richtige Anreiz. Sie sind sowas wie meine Blogging-Laufgruppe.“
  4. Ein robustes Skelett hilft
    Erfreulicherweise muss man nicht immer das Rad neu erfinden. Und so gibt es für viele Inhalte durchaus naheliegende Strukturen bzw. einen sich wiederholenden Aufbau, die einem vor allem über die ersten schwierigen Schritte mit dem leeren Blatt helfen können. Und auch wenn man im Detail Stereotypen und einen zu schematischen Aufbau vermeiden sollte (siehe z.B. #bcruhr6: Ein Sack Reis wird spannend), so gibt es eben doch Standard-Elemente (z.B. für einen Bericht über ein BarCamp oder eine andere Veranstaltung), die man auch mal als Ausgangsbasis in einen Text einbauen kann.
  5. Prokrastinieren, aber richtig
    Am ärgerlichsten ist wohl diejenige Schreibblockade, bei der man zwar aktuell eigentlich Lust zu schreiben hat, aber der Text, an dem man gerade arbeiten will, einfach nicht passt bzw. es nicht vorwärts geht. In diesem Fall lohnt sich oft der Blick in den Redaktionsplan – eventuell springt einem da spontan ein anderes Thema ins Auge, so dass man die vorhandene Schreiblust sinnvoll kanalisieren kann. So prokrastiniert man zwar erfolgreich, ist aber insgesamt dann doch wieder produktiv. Und oft klappt es kurz darauf dann auch wieder mit dem ursprünglichen Text.
  6. Photo credit: mpclemens via photopin cc

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